BSI hat Pro Models nicht aus Sponsoring- oder Produktlogik untersucht, sondern als markenpsychologisches Steuerungselement. Ziel war es, die reale Wirkung von Signature- und Pro-Model-Schuhen auf Markenassoziationen, Markenwert, Kaufverhalten und Portfolio-Wahrnehmung systematisch zu messen.
Analysiert wurde unter anderem:
- wie Core-Communities (Skate, Surf, Snow) Pro Models wahrnehmen
- wie sich steigende Pro-Model-Dichte auf die Markenwelt auswirkt
- wie sich Kaufpräferenz und Kaufentscheidung zugunsten von Vans verändern
- ab welchem Punkt die Marke als „zu speziell“ gelesen wird
- wie sich diese Effekte auf Retail, Stores, Apparel und angrenzende Kategorien übertragen
Besonderes Augenmerk lag auf der Übertragungswirkung:
Pro Models wirken nicht isoliert. Sie prägen, wie Vans als Ganzes gelesen wird – im Store, in der Kommunikation, in Kleidungslinien, in Kooperationen und im kulturellen Umfeld von Musik und Szene.
Die Analyse zeigte klar:
Pro Models sind starke kulturelle Marker, die Authentizität und Glaubwürdigkeit aufbauen. Gleichzeitig definieren sie implizit, wer zur Marke dazugehört – und wer nicht. Diese Grenzziehung wirkt sich direkt auf Vermarktung, Store-Atmosphäre und die Anschlussfähigkeit von Apparel-Kollektionen aus.